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Berufungskommissionen

Immer, wenn an der Fakultät ein neuer Professor*in berufen werden soll, wird dafür eine Berufungskommission (BK) gebildet und eine Ausschreibung verfasst. Denn es soll natürlich möglichst der geeignetste Kandidat*in gefunden werden, der die Fakultät in Forschung, Lehre (und Krankenversorgung) bestmöglich vertritt.  

Je nach Besoldungsstufe wird hierbei unterschieden in W3, W2 und W1 – Kommissionen, absteigend nach ihrer Größe. In BKs gibt es einen Vorsitzenden aus dem Bereich der Professoren*innen, weitere Professoren*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Studierende und einen Rektorats – bzw. Genderbeauftragten. 

Während der Kommissionsarbeit formuliert man einen Ausschreibungstext, sichtet geeignete Bewerber*innen und lädt diese zu einem Vorsingen ein. Dort halten sie einen öffentlichen Vortrag über ihre Forschungs – und Lehrtätigkeiten und im Anschluss wird mit den Kommissionsmitgliedern*innen ein Bewerbungsgespräch geführt. Am Ende einigt sich die BK auf die best-geeigneten Kandidaten. Von diesen werden dann Gutachten angefordert. Anhand dieser wird im Endeffekt eine Listung erstellt. Über diese Liste stimmt dann der Fachbereichsrat ab. 

Für uns sind BKs super wichtig, da wir natürlich wollen, dass qualifizierte und motivierte Lehrende hier an die Fakultät berufen werden. Dementsprechend setzen wir uns intensiv dafür ein, dass nicht nur hohe Qualifikation in der Forschung, sondern auch in der Lehre ein ausschlaggebendes Kriterium ist. Dies ist häufig, aber leider nicht immer der Fall. 

In den BKs haben sind wir je nach Größe mit einem bis vier stimmberechtigten Mitgliedern*innen vertreten.