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Histologie

In diesem Semester wird das Mikroskop euer bester Freund. Ihr werdet tatsächlich eine Menge an Zeit in einem abgedunkelten Raum  mit Präparaten von Schweine-Embryos und Affengehirnen verbringen. Das hört sich aber schlimmer an, es tatsächlich ist. Denn die Histologie verschafft euch einen ausführlichen Überblick über die Welt unserer  Zellen und erklärt dadurch zahlreiche Funktionsweisen vom Knochenaufbau über die Schwangerschaft bis zu unseren Geschmacksknospen. An jedem Kurstag werden mehrere Präparate mit einem Dozenten durchgesprochen, der parallel zu euch das Präparat durch sein Mikroskop betrachtet und euch quasi einen „Live-Bericht“ liefert. Damit ihr davon auch etwas mit nach Hause nehmt, zeichnet ihr parallel eurer Präparate ab. Dabei ist schon das ein oder andere Bild entstanden, das einen Van-Gogh in den Schatten gestellt hätte. Sinn der Sache ist allerdings vorrangig, dass ihr Zuhause die Präparate noch einmal lernen könnt, denn euch erwartet ein kleines mündliches Testat zu den Inhalten der Kurstage. Da die Platznummern, die an dem jeweiligen Tag geprüft werden, ausgelost werden, nennt sich das ganze Bingo-Testat. Aber keine Panik, es reicht, das Testat hört sich strenger an als es ist. Die Klausur ist auch gut machbar, wenn man schon im Semester ein bisschen mitarbeitet. Das ultimative Lehrbuch für Histo ist ganz klar die Lüllemann-Rauch. Sind euch ihre Worte ins Blut übergegangen, dann kann euch nichts mehr passieren.