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Anatomie

Eines der anstrengendsten aber auch beliebtesten Semester. Wie läuft das ganze ab? Ihr bekommt jeweils in einer Gruppe von 8-9 Leuten (plus zwei Zahnis für den Kopf) eine Leiche zu geteilt, die ihr das ganze Semester lang von oben bis unten präpariert. Dazu gibt es ein Skript, das euch die jeweiligen Tagesziele vorgibt. Vor jedem Kurstag wird außerdem noch einmal in einer Vorlesung besprochen, was genau man wie zu tun hat. Falls ihr trotzdem mal nicht weiter wisst, könnt ihr euren Tischdozenten fragen (betreut ca. 4 Tische) oder die Vorpräparanten (Studis aus den höheren Semestern). Die Challenge in diesem Semester besteht darin, die vier Testate zu jeweils unterschiedlichen Bereichen an der Leiche zu bestehen. Die Testate laufen recht unterschiedlich ab, je nachdem welchen Prüfer man erwischt. Ihr bekommt aber immer eine zweite Chance in Form von einem Nachtestat, natürlich auch mit anderem Prüfer. Einige der Tischdozenten halten außerdem Seminare, bei denen es sich lohnen könnte mal vorbei zu schauen. Unausweichlich wird für euch in diesem Semester die Anschaffung von einem Anatomieatlas, ob gekauft oder geliehen ist egal. Außerdem benötigt ihr einen Kittel, ein Präparierbesteck und ein bisschen Ausdauer, denn die Kurstage können sich durchaus in die Länge ziehen. Trotz allem eignet ihr euch in diesem Semester ein Grundverständnis über unseren Körper an und legt damit eine Basis für eure weitere Medizinerlaufbahn. Und keine Angst vor der Masse an Lernstoff, das haben schon ganz andere vor euch geschafft.

Trotzdem ein paar kleine Lern-Tipps: Fokussiert euch auf den Atlas, für ein Lehrbuch bleibt oft zu wenig Zeit. Lernt vor allem die Muskeln an einem Skelett, bleibt einfach viel besser im Kopf. Aus Erfahrung lohnt es sich nicht alleine zu lernen, außerdem ist geteilter Stress gleich halber Stress.