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Christopher Street Day

 

Trotz aller Bekanntheit fragt sich vielleicht der ein oder andere von euch jetzt: Irgendwie schon mal gehört... aber: Was ist das eigentlich? 

Die jährlich stattfindende Demo erinnert an den Aufstand 1969 in der Christopher Street in New York. Hier gab es damals häufig Ausschreitungen der Polizei gegenüber Homo- und Transsexuellen, in dort gelegenen Bars mit homo- und transsexuellem Zielpublikum.

Wer hätte geahnt, das hieraus eine weltweite politische Massenbewegung und neue Emanzipations- und Bürgerrechtsbewegungen entstehen würden?

Der erste offizielle CSD in Köln fand 1991 statt. Aus einigen 100 Teilnehmern, die es damals noch waren,  entwickelte sich in unserer für Aufgeschlossenheit so bekannten Domstadt schnell ein buntes Großereignis. 

An einem der ersten Wochenenden im Juli stützt sich das Ganze nun auf vier Säulen: Eine feierliche Benefiz-Gala der AIDS-Hilfe Köln im Maritim Hotel, das dreitägige Straßenfest in der Kölner Altstadt mit zahlreichen Showakts, die große Colour-Party und die abschließende Demonstration durch die Kölner Innenstadt.

So weit, so gut: was hat denn die Medizin Fachschaft jetzt damit zu tun?

Vielleicht zur Erklärung ein kleiner Funfact: 

Erst 1992 im ICD-10 wurde Homosexualität von der WHO als Krankheit gestrichen. Das ist noch nicht einmal 25 Jahre her. 

Ein Fakt,der eigentlich gar nicht so lustig ist, wie viele unserer Kommilitonen meinen. 

Deshalb beteiligen wir uns als Medizinstudierende Jahr für Jahr an der Demonstration des CSD um uns für alle LSBTI (Lesben, Schwule, Trans-, Bi- und Intersexuelle) stark zu machen. 

Auf den Fotos könnt ihr sehen, dass es trotz des ernsten Themas ziemlich bunt und lustig von statten geht. :)

Jeder kann mitmachen! Kommt doch nächstes Mal einfach mit und überzeugt euch selbst!

 

Mehr offizielle Infos zum CSD:

http://www.colognepride.de/